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Celtic Music

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Für einen begeisterten Schottland- und Irland-Fan liegt es natürlich nahe, sich auch mit der Musik dieser keltisch geprägten Länder zu beschäftigten. Die Symbiose von keltischen Wurzeln und moderner Rockmusik hat eine Reihe von Bands hervorgebracht, in deren Musik das Lebensgefühl und die Kultur ihrer Heimat hervorragend zum Ausdruck kommen.

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Iona
journey.gif (11402 Byte) Mein persönlicher Favorit ist die britische-irische Band Iona, die allerdings fast nur in Insiderkreisen bekannt ist. Ihr Album "Journey to the morn"gehört zum Besten, was sich in den letzten Jahren in meinem CD-Player gedreht hat. Die Musik von Iona läßt sich stilistisch dem Celtic bzw. Christan Rock zurechnen, geht aber in Vielfalt und Qualität deutlich über das in diesem Bereich sonst üblichen Maß hinaus. Der Hörer bekommt sowohl eingängige Melodien, als auch komplexe Songstrukturen geboten und die von Troy Donockley gespielten Pipes und Whistles sorgen für eine mystische Atmosphäre. Absolut brilliant ist die Stimme von Sängerin Joanne Hogg, die auch bei Live-Konzerten mit beeindruckender Klarheit überzeugt.
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Runrig
alba.jpg (9980 Byte) Etwas bekannter ist die schottische Band Runrig, die in Deutschland insbesondere von SWF 3 promotet und damit einem breiteren Publikum zugänglich gemacht wurde. Nach dem Abgang des langjährigen Sängers Donnie Munroe ist inzwischen ein Ersatz gefunden und die CD "In search of angels" erschienen. Allerdings ist diese meiner Meinung nach etwas zu seicht ausgefallen, was leider den Trend der Band in den letzten Jahren fortsetzt.. Für alle, die leichtgängigen Folk-Rock mögen, ist aber reinhören angesagt. Ein wirklich heißer Anspieltip sind jedoch die älteren Werke "Heartland" und "The cutter and the clan". Ohne die Hitparade im Hinterkopf haben die Schotten damals echte Juwelen geschaffen, die zum Träumen einladen. Vor allem der mehrstimmige Gesang, der teilweise auch in gälischer Sprache erfolgt, drückt der Musik den Stempel auf.
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Clannad
titleimage.gif (12453 Byte) Zu den Veteranen des Folk-Rock gehört die irische Band Clannad. Seit über zwanzig Jahren verknüpft die Familien-Combo traditionellen Irish Folk mehr oder weniger stark mit modernen Elementen. Im Zentrum steht dabei der Gesang von Maire Brennan (die Schwester von Enya, die in den späten siebziger Jahren auch bei Clannad mitwirkte). Ihre beste Phase hatten die Iren meiner Ansicht nach in den Achtzigern mit den Alben "Magical Ring" und "Macalla", auf dem es unter anderem auch ein hervorragendes Duett mit U2-Säger Bono zu hören gibt. In den letzten Jahren wurde die Musik von Clannad zwar ausgereifter, doch fehlen mir die wirklich neuen und begeisternden Ideen.
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Loreena McKennitt
tboscov2.jpg (13251 Byte) Deutlich mehr zu mystischen Klägen orientiert sich Loreena McKennitt. Die Lady mit der Harfe serviert vor allem Balladen mit opulentem orchestralen Beiwerk, die zur Entspannung einladen. In ihrer Musik finden sich aber nicht nur keltische Elemente, sondern auch deutliche Einflüsse von orientalischer und afrikanischer Folklore. Auch textlich bietet Loreena McKennitt einiges, denn auf ihren Alben finden sich immer wieder Gedichts-Vertonungen. Kritisch ist lediglich anzumerken, daß sich die Alben doch sehr ähneln, was auch daran liegt, daß die Instrumentierung kaum variiert. Ein wenig Abwechslung würde hier gut tun. 
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Capercaillie
header.jpg (8165 Byte) Zu den erfolgreichsten schottischen Bands gehört Capercaillie. Eine Kategorisierung der Schotten fällt nicht leicht, denn ihre Alben unterscheiden sich doch recht stark von einander. Das Spektrum reicht von traditionellen Folk-Stücken bis zu modernen Pop-Songs mit Drum-Computer. Langweilig wird es  dabei jedenfalls nicht, auch wenn mir ich mir bei einigen Stücken etwas weniger Technik-Einsatz gewünscht hätte. In der letzten Zeit befinden sich Capercaillie in dieser Hinsicht wieder auf einem positiven Weg, so daß von der Band noch einiges zu erwarten ist.
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Enya
06a.jpg (9512 Byte) Eindeutig die bekannteste Interpretin auf dieser Page ist Enya, die seit ihrem Hit "Orinoco flow" auch dem breiten Publikum ein Begriff ist. Im Gegensatz zu den anderen hier vorgestellten Künstlern setzt Enya überwiegend auf den Einsatz von Synthesizern und Effekten. Das Ergebnis ist ein sphärischer Klangteppich, der kombiniert mit Enyas brillianter Stimme für eine einzigartige Atmosphäre sorgt. Dennoch sind die keltischen Einflüsse sowohl in den Texten als auch in der Musik jederzeit präsent. Die Irin bewegt sich damit im Grenzbereich zwischen den Bereichen New Age und Celtic Pop.

 

Hier  noch einige allgemeine Links zum Thema Celtic Musik:

Ceolas Folk-Page
Celtic Cross Brit-Links

 

Einige weitere Informationen zu anderen Stilrichtungen gibt es hier.

 

 

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   (c) Jörg Colloseus   -   letzte Änderung 13.09.2003